Ausbildung

Werden Sie schon bald Ihr eigener Pilot.

Beim HFC DUS können Interessierte eine Ausbildung zum Privatpiloten für einmotorige, kolbengetriebene Luftfahrzeuge (EU FCL (PPL-A, LAPL-A) ) machen. Neben der Möglichkeit die vereinseigenen Maschinen kostengünstig zu fliegen, stehen unseren Mitgliedern natürlich auch verschiedene Weiterbildungen, z.B. zur Nachtflug-Qualifikation, zur Verfügung. 

Die Schulung wird auf den vereinseigenen Maschinen vom Flughafen Essen/Mülheim aus durchgeführt.
Der folgende Überblick soll Interessenten, sowie angehenden Flugschülern beim HFC DUS helfen, etwas Durchblick bei der bevorstehenden Ausbildung zu erlangen. Natürlich können nicht alle Fragen auf den folgenden Seiten abschließend behandelt werden, aber wir hoffen, dass es uns gelingt, Ihnen anschaulich und verständlich eine Übersicht über den Ausbildungsablauf und dessen Anforderungen zu geben.

Sollten darüber hinaus noch Fragen oder Informationsbedarf bestehen, haben unser Vorsitzender und Ausbildungsleiter jederzeit ein offenes Ohr.

Der Ausbildungsablauf

Schritt für Schritt dem Traum vom Fliegen näher.

Generell ist zu sagen, dass der Zeitraum der praktischen Ausbildung von verschiedenen Faktoren stark abhängig ist. So spielen die verfügbare Zeit des Flugschülers, ebenso wie das Wetter der jeweiligen Jahreszeit eine große Rolle, um überhaupt für die praktische Ausbildung fliegen zu können. Das heißt, dass die Ausbildung auf die kürztmögliche Zeit optimiert wird, jedoch eine feste Ausbildungszeit bis zum Erwerb des Privatpilotenscheins nicht garantiert werden kann.

So geht’s:

  1. Beginn der theoretischen Ausbildung
  2. Beginn der praktischen Schulung
  3. Ausbildung/Erwerb des BZF II/I (deutsches/englisches Funksprechzeugnis)
  4. Erster Alleinflug in der Platzrunde
  5. Ablegen und Bestehen der theoretischen Prüfung
  6. Erster Alleinflug Überland (zu anderen Flugplätzen, bestandene Theorieprüfung ist Voraussetzung)
  7. Abschluss der Ausbildung: Ablegen und Bestehen der praktischen Prüfung

Nehmen Sie sich Zeit für die Ausbildung! 

Die meisten hoffnungsvollen Flieger-Talente scheitern nicht am Können sondern am Umfang, den die Ausbildung in der persönlichen Terminplanung einnimmt. Das fängt mit der theoretischen Ausbildung an die fürs Verständnis beim Fliegen und das Gelingen der Prüfung auch absolut notwendig ist. Hier sind mindestens ein halbes Jahr ein zu planen. Diese Zeit muss man einfach haben oder sich nehmen…

Verschärft wird das Ganze noch, wenn dann die praktische Ausbildung dazu kommt (evtl. sogar parallel zur Theorie) – hier müssen bei jedem Schulflug vier Faktoren passen:
• Das Wetter muss stimmen 
• Der Fluglehrer muss Zeit haben 
• Der Flugschüler muss Zeit haben 
• Die Maschine muss frei sein 

Wer die vier Faktoren unter einen Hut bekommen will, muss sich darüber im Klaren sein, dass auch öfters mal spontan in der Woche geflogen wird; vormittags, nachmittags oder auch den ganzen Tag. Unsere Fluglehrer beweisen hier gerne Flexibilität, die dann nach Möglichkeit aber auch vom Flugschüler gezeigt werden sollte… 

Wann und ob Sie dann letztendlich den Schein bekommen hängt von Ihrem persönlichen Engagement und Willen ab diesen auch bekommen zu wollen.
Ganz offen sei gesagt: Wer absehen kann, dass er mit all diesen Faktoren nicht zurechtkommen wird, sollte sich vielleicht doch lieber an eine der kommerziellen Flugschulen wenden. Dort stehen Fluglehrer und Maschine meist auf Abruf bereit. 
Nur die Kameradschaft eines Fliegervereins, die Erfahrungen und Ratschläge der erfahrenen Piloten des HFC DUS, gibt es da nicht. 

Also, nur Mut: 
Es stehen nach Bestehen der theoretischen Prüfung zwei Jahre zur Verfügung in deren Verlauf die Ausbildung abgeschlossen sein muss, aber in der Regel ist das Ganze in einem Jahr über die Bühne!
Zum Leben im Verein zählt natürlich auch, dass von jedem ein gewisses Engagement erwartet wird, aber schließlich sind es dann auch Ihre Flugzeuge, mit denen Sie sich, sowie Familie, Freunde oder Bekannte durch die Luft bewegen. 
Der Lohn dafür ist ein funktionierender Verein und vor allem funktionierende Flugzeuge zu einem vergleichsweise niedrigem Preis, auf die Sie sich dann auch noch guten Gewissens verlassen können… 

Ach ja: und das Ganze macht übrigens auch einen unvergleichlichen Spaß!

Die Kosten der Ausbildung

Eine gute Investition in einen lang gehegten Wunsch.

Und was kostet’s?

Die Preise sind beim ersten persönlichen Gespräch individuell zu erfragen, da sie aufgrund einiger Faktoren leicht schwanken können. Ein eingehendes Beratungsgespräch mit dem Vorstand bringt jedoch schnell Klarheit und gute Übersicht über den gesamten Kostenrahmen. 
Nachstehend werden die Eckpunkte an Kosten erwähnt, welche generell auftreten.

  • Aufnahmegebühr in den Verein
  • Monatlicher Mitgliedsbeitrag
  • Gebühren für die amtliche Zuverlässigkeitsüberprüfung (ZÜP)
  • Ausbildungsmaterialen Theorie (Bücher, Fragentrainer, Karten, Navigations-Besteck, etc.)
  • Funksprechzeugnis
  • Eigenes Headset (Kopfhörer)
  • Praktische Schulung
    • Flugstunden (mind. 30 (LAPL) / 45 (PPL) Flugstunden sind gesetzlich vorgeschrieben)
    • Abfluggebühren von Verkehrsflughäfen (z.B. bei jedem Start in Düsseldorf, Köln, Münster, Dortmund, Paderborn, …)
    • Landegebühren (variabel, meistens um die 10 €, ca. 100-150 Landungen während der Ausbildung)
    • Gebühren für die theoretische und praktische Prüfung
    • Gebühren für die Ausstellung der Lizenz

So kommen im Laufe der Ausbildung, je nach Aktivität, ein paar Tausend Euro zusammen. Wichtig ist, dass man sich im Vorfeld darüber Gedanken macht. – Nichts ist ärgerlicher als ein Abbruch oder Ruhen der Ausbildung wegen fehlender finanzieller Mittel.